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SCHAUSPIELER MAX ORTNER X PROFIBOXER SERGIO SABAN (EHEM. ODABAI):

BOXTRAINING FÜR EINE NEUE HAUPTROLLE IM ZDF-KRIMI „JENSEITS DER SPREE“

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Wie spielt man einen Profiboxer, wenn man selbst jahrelang geboxt, aber die Handschuhe zuletzt für eine andere Kampfsportart zur Seite gelegt hat? Für seine neue Episodenhauptrolle im beliebten ZDF-Krimi „Jenseits der Spree“ unter der Regie von Chiara Karampataki geht es für Schauspieler Max Ortner zurück in die Boxhandschuhe. Zur Vorbereitung auf die Figur trainiert er exklusiv mit dem österreichischen Profiboxer Sergio Saban (ehem. Odabai), der bereits auf eine erfolgreiche internationale Karriere zurückblickt und weiß, worauf es wirklich ankommt.

Für den Schauspieler Max Ortner markiert die Rolle im ZDF-Krimi „Jenseits der Spree“ einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere, die ihn bereits auf die Bühnen des Landes (darunter das Ronacher, das Phönix Theater oder das Landestheater Linz), auf Kinoleinwände (darunter „Im Zeichen des Drachen“, „Der Riss“ und „Mit einem Tiger schlafen“,) und an verschiedene TV-Sets (darunter „Alles finster“, „Blind ermittelt“, „Die Toten von Salzburg”, „School of Champions“ und die ZDF-Serie „Crystal Wall“) gebracht hat.

Mit seiner neuen Rolle ist er nicht nur schauspielerisch, sondern auch körperlich gefordert: Als Boxerlegende muss er seine langjährige Kampfsporterfahrung erstmals in dieser Form vor der Kamera einsetzen. Mehr als zehn Jahre Boxtraining liegen hinter ihm. In den vergangenen Jahren verlagerte sich sein sportlicher Fokus allerdings zunehmend auf Brazilian Jiu-Jitsu, wo er mittlerweile auch wieder Wettkämpfe bestreitet.

Für die Rolle heißt es nun, die Boxhandschuhe wieder auszupacken und an eine Disziplin anzuknüpfen, die ihn selbst über viele Jahre begleitet hat. Denn wer einen Profiboxer glaubwürdig verkörpern will, muss mehr mitbringen als ein paar einstudierte Bewegungen: Technik, Timing und die Selbstverständlichkeit im Ring lassen sich nicht schauspielern.

Genau deshalb nimmt Max Ortner für die Vorbereitung auf den ZDF-Krimi wieder intensives Boxtraining auf. Entsprechend hoch sind seine Ansprüche an die Darstellung: „Wenn ich einen Profiboxer spiele, dann möchte ich auch wie ein Profiboxer boxen. Alles andere würde für mich die Figur und letztlich auch das Format verraten“, so Max Ortner.

NICHT BOXEN LERNEN, SONDERN WIEDER BOXER WERDEN

An seiner Seite ist kein Geringerer als Sergio Saban. Der österreichische Profiboxer aus Wien blickt bereits auf eine internationale Karriere zurück: 2018 holte er bei den Ringside World Championships die Silbermedaille, 2019 folgte Silber bei den National Golden Gloves in den USA. 2023 stand Saban schließlich auf einer der größten Bühnen des internationalen Boxsports: In der T-Mobile Arena in Las Vegas boxte er auf der Undercard von Shakur Stevenson gegen Hugo Micallef.

Die beiden lernten sich bei einer Veranstaltung kennen und waren sich auf Anhieb sympathisch. Schnell war klar, dass sie eine gemeinsame Basis haben: Max bringt selbst mehr als zehn Jahre Boxerfahrung mit, Sergio die Perspektive des aktiven Profis. Die perfekte Basis für die Vorbereitung auf den ZDF-Krimi.

Im gemeinsamen Training geht es nicht darum, Max die Grundlagen des Boxens beizubringen. Die kennt er selbst. Vielmehr soll das zurückkommen, was nach einer längeren Pause verloren gehen kann: Automatismen, Timing, Distanzgefühl, Fußarbeit und die Selbstverständlichkeit der Bewegungen.

„Max kann boxen. Es geht vielmehr darum, Bewegungen wieder zu automatisieren, Timing und Distanzgefühl zu schärfen und ihm die Sicherheit zurückzugeben, die man braucht, wenn man vor der Kamera eine Boxszene glaubwürdig darstellen möchte“, erklärt Sergio Saban.

Denn gerade vor der Kamera sind es oft die kleinen Details, die darüber entscheiden, ob eine Kampfszene authentisch wirkt oder nach einstudierter Choreografie aussieht. Ein Schlag muss nicht nur technisch korrekt sein – die gesamte Bewegung muss sich wie Boxen anfühlen.

Für Sergio ist genau diese Authentizität der Kern der gemeinsamen Arbeit: „Eine gute Boxszene lebt nicht nur davon, dass ein Schlag technisch richtig aussieht. Die Bewegungen müssen miteinander verbunden sein, die Reaktionen müssen stimmen und man muss erkennen, dass die Person weiß, was sie tut.“

Dabei geht es nicht darum, Sergios eigenen Boxstil auf den Schauspieler zu übertragen. Gemeinsam arbeiten die beiden daran, Max’ vorhandene Erfahrung wieder freizulegen und sie so weiterzuentwickeln, dass sie zur Figur und zur Kamera passen.

Für Max hat das Training dabei noch einen anderen entscheidenden Effekt: Es schafft Sicherheit.

„Die Arbeit mit Sergio gibt mir vor allem die Sicherheit, ans Set zu gehen und eine Boxszene zu drehen, ohne dabei auch nur einen Gedanken an meine Boxtechnik verschwenden zu müssen. Meine Konzentration soll in diesem Moment bei der Figur, beim Partner und in der Szene liegen. Sobald ich anfange darüber nachzudenken, wie ein Schlag aussieht oder ob eine Bewegung glaubwürdig wirkt, verliere ich Fokus für Dinge, die ich im Spiel viel dringender brauche.“

Bei Interesse an Interviews mit Max Ortner sowie an einer Begleitung des Boxtrainings mit Sergio Saban melden Sie sich gerne unter: laura.schramboeck@sisteract.at

Mehr Informationen zu Max Ortner sind online unter www.maxortner.at oder auf Instagram unter @maxortner zu finden.

Max Ortner

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