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Moderatorin und Agentur-Gründerin Nina Kraft beobachtet eine auffällige Entwicklung im Speaker:innen-Markt: Während die Nachfrage nach KI-, Zukunfts- und Transformationsexpert:innen weiter steigt, suchen Unternehmen gleichzeitig verstärkt nach Stimmen zu Digital Detox, Resilienz, Fehlerkultur und bewusstem Umgang mit Technologie. Für Kraft ist dieser scheinbare Widerspruch kein Zufall, sondern ein Zeichen der Zeit.
Künstliche Intelligenz, digitale Transformation, neue Arbeitswelten: Kaum ein Unternehmen kommt derzeit an diesen Themen vorbei. Auf Kongressen, Führungskräfte-Events und Branchentreffen stehen Zukunftstechnologien ganz oben auf der Agenda. Doch parallel dazu zeigt sich ein zweiter Trend, der auf den ersten Blick in eine völlig andere Richtung weist: Immer mehr Unternehmen suchen Speaker:innen, die über
Entschleunigung, mentale Belastung, Fehlerkultur, Digital Detox und die Frage sprechen, wie viel Technologie der Mensch eigentlich verträgt.
Nina Kraft, Eventmoderatorin, Speaker:innen-Expertin und
Gründerin von Kraft Media Minds, erlebt diese Entwicklung unmittelbar in den Anfragen ihrer Kund:innen. Ihr kuratiertes
Speaker:innen-Netzwerk vermittelt Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Technologie, Medien, Wissenschaft und Kultur und spiegelt damit sehr genau wider, welche Themen Unternehmen aktuell auf ihre Bühnen holen.
„Je technologischer unsere Welt wird, desto größer wird das Bedürfnis nach Echtheit und Nahbarkeit. Ich erlebe das gerade sehr konkret in den Anfragen, die bei mir eingehen. Das sind keine Gegensätze – das sind zwei Seiten derselben Medaille", sagt Nina Kraft.
DER NEUE BÜHNENBEDARF: ZUKUNFT ERKLÄREN, MENSCHLICHKEIT BEWAHREN
Die
Digitalisierung hat in vielen Unternehmen eine neue Dringlichkeit bekommen. Spätestens seit dem breiten Einsatz
generativer KI geht es nicht mehr nur um
Effizienz, Automatisierung oder Innovation. Es geht um
Identität, Verantwortung, Vertrauen und die Frage, wie Menschen in einer beschleunigten Arbeitswelt wirksam bleiben.
Gleichzeitig werden Themen wie
Digital Detox, Resilienz und bewusster Einsatz von Technologie vor allem in Business-Kontexten stärker nachgefragt. Gerade Führungskräfte stehen dabei unter besonderem Druck. Sie sollen technologische Entwicklungen verstehen, Teams motivieren, Unsicherheit reduzieren und zugleich selbst mit hoher Geschwindigkeit Schritt halten. Entsprechend groß sei die Nachfrage nach Speaker:innen, die nicht nur über Tools und Trends sprechen, sondern auch über
Grenzen, Energie, Aufmerksamkeit und mentale Gesundheit.
Daher ist dieser auf den ersten Blick paradox wirkende Widerspruch bei näherer Betrachtung konsequent: Unternehmen spüren den Druck der digitalen Transformation und gleichzeitig die menschlichen Kosten, die damit einhergehen. Beide Themen landen auf der Bühne, weil beide in den Unternehmen gerade drängend sind.
„Unternehmen buchen KI-Themen nicht mehr nur, weil sie modern wirken wollen. Sie spüren echten Veränderungsdruck. Gleichzeitig merken sie aber auch: Technologie allein beantwortet nicht die entscheidenden Fragen. Was macht das mit unserer Zusammenarbeit? Wie führen wir Menschen durch Unsicherheit? Genau deshalb landen scheinbar gegensätzliche Themen plötzlich auf derselben Bühne“, erklärt Kraft.
Besonders gefragt seien derzeit Formate, die nicht nur informieren, sondern einordnen. Unternehmen wollen nicht ausschließlich technische Erklärungen, sondern Impulse, die Brücken schlagen: zwischen
Innovation und Verantwortung, Effizienz und Empathie,
Fortschritt und Überforderung. Das Interesse an echten Geschichten steigt, während polierte Erfolgsbiografien und makellose Bühnenauftritte an Reiz verlieren. Gefragt sind Persönlichkeiten, die über Scheitern, Lernprozesse, Umwege und Ambivalenzen sprechen können.
DRAMATURGIE STATT PROGRAMMPUNKT-DENKEN
Der Widerspruch zwischen den beiden Themenfeldern ist für
Kraft auch eine
dramaturgische Grundlage. Die Frage sei nicht mehr nur: Wer spricht? Sondern auch: Wann, warum und in welchem Spannungsfeld? Wo braucht ein Programm Tempo, wo Reflexion? Wo braucht es Fakten, wo Emotion? Wo braucht es Zukunftseuphorie – und wo einen Moment des Innehaltens?
„Ich sehe Speaker:innen-Auswahl nie isoliert, sondern immer als Teil der Gesamtwirkung. Eine gute Bühne funktioniert wie eine gute Geschichte. Sie braucht Rhythmus, Reibung, Perspektivenwechsel und einen roten Faden. Genau darin liegt heute der Unterschied zwischen einem austauschbaren Programmpunkt und einem Event, das nachwirkt.“
NICHT JEDER EXPERTE GEHÖRT AUF DIE BÜHNE
Genau hier liegt für
Nina Kraft die eigentliche Herausforderung und gleichzeitig der Kern ihres Geschäftsmodells. Denn beide Themenfelder,
KI wie
Digital Detox, brauchen Speaker:innen, die mehr können als Expertise liefern.
„Fachliche Kompetenz ist die Grundvoraussetzung – aber sie allein reicht nicht. Nicht jeder Experte gehört auf eine Bühne. Ich frage mich bei jeder Persönlichkeit: Kann diese Person Menschen nicht nur informieren, sondern auch berühren, inspirieren? Die größte Sünde ist, das Publikum zu langweilen. Das ist in meinen Augen eine Respektlosigkeit, denn Menschen schenken einem Event ihre Zeit und Aufmerksamkeit", so Kraft.
Mit
Kraft Media Minds hat sie deshalb bewusst kein offenes Massen-Verzeichnis aufgebaut, sondern ein
kuratiertes Netzwerk: Speaker:innen, die sie selbst auf der Bühne erlebt hat, deren Wirkung auf das Publikum sie kennt – und die sie mit voller Überzeugung weiterempfehlen kann.
Mehr Informationen zu Nina Kraft und kraftmediaminds sind online unter www.kraftmediaminds.com oder www.ninakraft.com zu finden.